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VPS und Webhosting

LXC oder KVM: welche Art VPS du brauchst

Ein VPS kann ein LXC-Container oder eine virtuelle KVM-Maschine sein. Beide geben dir einen Linux-Server mit Root, aber auf ihnen läuft nicht dasselbe, und sie kosten nicht gleich viel. Kurz gesagt: LXC für einen kleinen, günstigen Dienst, KVM für alles, was einen eigenen Kernel oder Windows braucht.

Aktualisiert am 3 Min. LesezeitDas NeoHost-Team

Was ein LXC-Container ist

Ein LXC-Container nutzt den Kernel des physischen Servers, auf dem er läuft. Du bekommst ein eigenes Dateisystem, eigene Benutzer und Root, aber den Kernel teilst du dir mit den anderen Containern. Deshalb startet er schnell und kostet wenig.

Bei NeoHost ist LXC die Familie Spark: geteilte Ressourcen, in NXDATA-1 in Bukarest, ab 3 € im Monat. Das reicht für einen Discord-Bot, ein TeamSpeak, ein Panel oder einen kleinen Dienst.

Was eine virtuelle KVM-Maschine ist

KVM startet eine vollständige virtuelle Maschine mit eigenem Kernel. Für das System darin sieht sie aus wie ein physischer Server: Du wählst das Betriebssystem, auch Windows, lädst Kernelmodule und lässt laufen, was du willst.

Bei NeoHost laufen die Familien Flex, Core, Compute und Ruby auf KVM, mit dedizierten Ressourcen. Flex, Core und Compute laufen in Bukarest auf Intel Xeon Gold 6140; Ruby läuft in Frankfurt auf AMD Ryzen 9 7950X.

Die Unterschiede, auf die es ankommt

LXCKVM
KernelDer des physischen Servers, geteiltDein eigener
WindowsNeinJa
Docker, WireGuard, KernelmoduleNeinJa
RessourcenGeteiltDediziert
Einstiegspreis bei NeoHost3 € im Monat (Spark)5 € im Monat (Flex); Ruby ab 15,90 €

Was geteilte und dedizierte Ressourcen bedeuten

Bei geteilten Ressourcen werden die Kerne des physischen Servers unter den Containern aufgeteilt. Solange die Nachbarn ruhig sind, bekommst du die ganze Leistung, die du brauchst; arbeiten mehrere gleichzeitig unter Last, bekommt jeder weniger. Bei einem Bot, der auf ein paar Befehle pro Minute antwortet, merkst du das nicht. Bei einer Datenbank oder einem Gameserver schon.

Bei dedizierten Ressourcen gehören dir die Kerne und der Arbeitsspeicher des Plans. Ein Nachbar, der seinen Server auslastet, nimmt dir davon nichts weg, die Leistung ist also zu jeder Uhrzeit gleich. Dafür zahlst du bei KVM mehr.

Die VPS-Familien von NeoHost im Überblick

FamilieTypStandortProzessorAb
SparkLXCBukarest (NXDATA-1)Intel Xeon Gold 61403 € im Monat
FlexKVMBukarest (NXDATA-1)Intel Xeon Gold 61405 € im Monat
CoreKVMBukarest (NXDATA-1)Intel Xeon Gold 61408 € im Monat
ComputeKVMBukarest (NXDATA-1)Intel Xeon Gold 614014 € im Monat
RubyKVMFrankfurt (maincubes FRA-01)AMD Ryzen 9 7950X15,90 € im Monat

Jede Familie hat fünf Pläne, die sich in Kernen, Arbeitsspeicher und NVMe-Speicher unterscheiden. Arbeitsspeicher, NVMe und IPv4-Adressen kannst du zu jedem Plan dazubuchen; Kerne gibt es nur mit dem Plan, für mehr wechselst du also auf den nächsten. DDoS-Filterung und IPv6 sind überall inklusive.

Was du nimmst, je nachdem, was darauf läuft

  • Ein Discord-Bot, ein TeamSpeak oder ein kleines Skript: LXC, also Spark.
  • Eine Website, eine API oder eine Datenbank: KVM, ab Flex, wo die Ressourcen dir gehören.
  • Docker, ein VPN mit WireGuard oder alles, was einen eigenen Kernel braucht: KVM.
  • Windows Server: KVM, und zwar Flex ab Flex 3, Core ab Core 3, Compute auf allen Plänen und Ruby ab Ruby 2. Die Lizenz zahlst du nicht extra.
  • Ein Gameserver oder jeder Prozess, der von einem einzelnen schnellen Kern abhängt: Ruby, auf AMD Ryzen 9 7950X, mit GameReady™ OS.

Wenn du mit LXC anfängst und später etwas willst, das KVM braucht, bestellst du einen KVM-VPS und ziehst die Daten um. Zwischen den Plänen derselben Familie wechselst du im Panel, ohne Neuinstallation.

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